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Ulli Wegner feiert Jubiläum

40-Jähriges im Boxen

Ulli Wegner (Foto: Sauerland)Ulli Wegner (Foto: Sauerland)

Er ging durch seine Siege als „der Magier“ in die Handball-Geschichte ein. Trainer Vlado Stenzel führte 1972 Jugoslawien in München zum Olympiasieg, sechs Jahre später dann sensationell Deutschland zur Weltmeisterschaft in Kopenhagen. Seine Trainingsmethoden und seine gesamte Art auf und neben dem Spielfeld waren unorthodox, für einige magisch. Gleiches gilt für Box-Coach Ulli Wegner . Keiner schafft es wie er, Boxer mit den verschiedensten Charakteren und aus unterschiedlichsten sozialen Schichten bzw. Kulturkreisen anzusprechen und zu Höchstleistungen zu bewegen. An einem Montag im September 1971 fing alles an. Nach der aktiven Laufbahn als Amateurboxer wurde Wegner, der zuvor bereits den Assistenzposten innehatte, bei der BSG Wismut Gera als Trainer vorgestellt. Seither feierte er mit seinen Schützlingen zahlreiche Erfolge. Den „schönsten Moment“ zu benennen, fällt dem heute 69-Jährigen schwer. „Alles war so aufregend und schön. 1973 gab es die erste Medaille mit Gerd Piesold. Dann muss ich Eike Walther nennen, der 1984 mit Henry Maske den wohl erfolgreichsten deutschen Boxer schlug und DDR-Meister wurde. 1985 folgte der erste WM-Titel für die DDR bei den Junioren mit Jörg Teiche - das sind alles großartige Erinnerungen.“

Die später folgende Wiedervereinigung Deutschlands sorgte auch bei Wegner kurzzeitig für ein paar schlaflose Nächte. Doch da sich Sven Ottke sehr schnell zu einer Zusammenarbeit mit ihm entschloss, verlief für den inzwischen in Berlin lebenden Trainer alles in recht geordneten Bahnen. „Besonders erinnere ich mich an 1991, als Sven Ottke in Göteborg Europameister wurde“, blickt Wegner zurück. „Dieser Sieg war für unseren weiteren, gemeinsamen Weg unglaublich wichtig. Im gleichen Jahr übertrug mir der Boxverband die Aufgabe, Marco Rudolph vorzubereiten. Der wurde daraufhin in Sydney Amateurweltmeister. Er schlug damals zunächst Oscar De La Hoya und später im Finale Artur Grigorian.“

Nach den Olympiamedaillen mit Oktay Urkal und Thomas Ulrich in Atlanta folgte 1996 der Wechsel von den Amateuren ins Profilager. Hier führte der Coach seine Schützlinge Sven Ottke, Markus Beyer, Arthur Abraham, Cecilia Braekhus und Marco Huck zu WM-Titeln. „Trotzdem ist meine Laufbahn noch lange nicht vorbei“, sagt Wegner mit Nachdruck. Denn einen riesengroßen Traum möchte er sich noch erfüllen. Der Erfolgscoach will in der Königklasse des Boxens, dem Schwergewicht, einen Weltmeister formen. Mit dem in Berlin lebenden WBO-Weltranglistenzweiten Robert Helenius, der am 27. August in der Messehalle Erfurt gegen den früheren WBO-Weltmeister Siarhei Liakhovich aus Weißrussland in den Ring steigt, ist er diesbezüglich auf einem hervorragenden Weg. „Er kann der Thronfolger der Klitschkos werden“, sagt Wegner über den in 15 Profikämpfen ungeschlagenen Schwergewichtler.

„Doch man muss vorsichtig sein. Robert ist ein guter Boxer. Er hat sich enorm entwickelt und mit Lamon Brewster und Samuel Peter schon zwei frühere Weltmeister entscheidend besiegt. Doch in Erfurt muss er sich jetzt erst einmal gegen Liakhovich behaupten, um die WBA- und WBO-Intercontinental Meisterschaft zu verteidigen. Wenn ihm das gelingt, stehen ihm alle Türen offen.“ Man darf also gespannt sein, ob Helenius seinen Coach zum 40-jährigen Trainerjubiläum mit einem weiteren Sieg beglückt. Und natürlich darauf, ob es dem „Box-Magier“ Wegner gelingt, auch den Finnen auf den WM-Thron zu hieven…

zurückIngo Barrabas, 13.08.2011

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