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Umfrage

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Lomachenko vorzeitig
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Lomachenko nach Punkten
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Das Duell endet Unentschieden
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Interview mit Eduard Gutknecht

Vor dem Duell gegen McIntosh am 7. Mai

Eduard Gutknecht (Foto: Photo Wende)Eduard Gutknecht (Foto: Photo Wende)

Am 7. Mai (ab 23.00 Uhr in der ARD) schlägt für Eduard Gutknecht (20-1, 8 K.o.´s) die Stunde der Wahrheit. Dann wird sich zeigen, ob sein Wechsel ins Halbschwergewicht eine gute Entscheidung war. Nachdem der Gifhorner, der erst seit diesem Jahr für das Sauerland-Team boxt, im April 2010 beim Kampf um die WBO-WM im Super-Mittelgewicht gegen Robert Stieglitz scheiterte, greift er wieder nach einem großen Titel. Im Jahnsportforum Neubrandenburg fordert er den Briten Danny McIntosh (13-1, 7 K.o.´s), den Europameister im Limit bis 79,378 Kilogramm, heraus. Wie Gutknecht seine Chancen einschätzt, den EM-Gürtel zu erobern, verrät er im Interview.

Herr Gutknecht, am 7. Mai kämpfen Sie gegen Danny McIntosh um die Europameisterschaft im Halbschwergewicht. Wie schätzen Sie den Titelverteidiger aus Großbritannien ein?
Ich habe mir einige Videos von ihm angeschaut. Er zeigt eigentlich von allem etwas, er boxt mal im Vorwärtsgang, geht aber auch gut zurück. Er wirkt somit recht variabel. Er ist aber vor allem jemand, der sich durchkämpft und durchs Feuer gehen kann. Er opfert sich, zeigt Herz und geht an seine Grenzen.

Normalerweise steht bei Ihnen seit dem Wechsel ins Sauerland-Team Erfolgscoach Ulli Wegner in der Ringecke. Doch der kann am 7. Mai in Neubrandenburg nicht dabei sein, weil er schon mit Ihrem Teamkollegen Arthur Abraham in die USA zum Super-Six-Halbfinale gereist ist. Dürfen wir trotzdem einen EM-Herausforderer in Top-Form erwarten?
Zunächst einmal freue ich mich, dass ich bei meinem neuen Promoter und Manager überhaupt so schnell die Chance bekommen habe, um den EM-Titel zu boxen. Ich wollte diesen Kampf unbedingt. Georg Bramowski kennt mich sehr gut, genau wie Herr Wegner. Gerade in der Vorbereitung auf meinen letzten Kampf im Februar in Mülheim an der Ruhr hatte er sich schon sehr um mich gekümmert. Da wir ja wussten, dass der Kampf um die EM ansteht, konnten wir uns also gut auf diese Situation einstellen.

Sind Sie mit Ihrer Vorbereitung zufrieden?
Ich war ja lange mit Arthur Abraham, Karo Murat und Dominik Britsch im Trainingslager in Zinnowitz auf der Insel Usedom. Die Sparringsphase lief sehr gut. Da hatten wir wirklich Leute, die uns gefordert haben. Zinnowitz war gut für die Stimmung. Da war tolles Wetter und wir waren direkt an der Ostsee. Da war es fast schade, dass wir so viel trainieren mussten. Zum Abschluss ging es dann nach Berlin zurück. Ich denke, ich bin super vorbereitet. Im Kampf muss ich jetzt zeigen, dass ich die Dinge, die wir trainiert haben, auch umsetzen kann.

Für Sie spricht im Kampf gegen McIntosh vielleicht die Erfahrung bei internationalen Titelkämpfen…
Ach, das waren eigentlich keine großen Erfahrungen. Okay, der WM-Kampf, das war schon eine andere Sache. Aber die WBO-Intercontinental Meisterschaften hatten für mich längst nicht den Stellenwert einer Europameisterschaft. Gut ist allerdings, dass ich weiß, dass ich zwölf Runden gehen kann. Denn ich habe ja schon drei Kämpfe bestritten, bei denen das so war.

Freuen Sie sich eigentlich auf Neubrandenburg? Sie stehen dort zum ersten Mal im Ring…
Ja, das stimmt. Ich boxe zum ersten Mal im Jahnsportforum. Aber natürlich weiß ich, was mich erwartet. Denn ich habe einige Kämpfe von Sebastian Sylvester, der am gleichen Abend gegen Daniel Geale antritt, im Fernsehen gesehen. Da konnte man sehen, was da los ist. Zum Beispiel erinnere ich mich aber auch noch an die Fernsehbilder, als es in Neubrandenburg so viel Schnee gab und die Helfer sogar das Hallendach von der Schneelast befreiten. Ich weiß, das Jahnsportforum wird sicher wieder voll besetzt sein und es wird eine großartige Stimmung herrschen, da das Publikum sehr boxbegeistert ist. Darüber hinaus werden bestimmt auch viele Zuschauer aus Niedersachsen nach Neubrandenburg kommen, um mir gemeinsam mit den Mecklenburgern die Daumen zu drücken.

Wer ist für Sie am 7. Mai im Jahnsportforum beim EM-Kampf McIntosh vs. Gutknecht der Favorit?
Natürlich bin ich das. Wenn ich nicht denken würde, dass ich das schaffe, dann hätte ich den Kampf gar nicht erst annehmen brauchen. Ich muss dem Geschehen im Ring meinen Stempel aufdrücken, dann werde ich am Ende der Sieger sein.

 

zurückIngo Barrabas, 01.05.2011

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