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Interview mit Daniel Geale

Vor dem Duell am 07. Mai gegen Sylvester

Für Daniel Geale ist der 7. Mai der größte Tag in seinem bisherigen Leben. Denn dann kämpft der Australier im Jahnsportforum Neubrandenburg gegen den IBF-Weltmeister Sebastian Sylvester um den WM-Titel. Seit dem Beginn seiner Karriere träumt er davon, Weltmeister zu werden. Mit einem vorzeitigen Sieg gegen Roman Karmazin löste er Ende Oktober das Ticket für den WM-Fight. Durch den technischen K.o.-Erfolg in der zwölften Runde sicherte er sich das Pflichtherausforderungsrecht von Sylvester und rückte gleichzeitig auf Rang eins der IBF-Weltrangliste vor. Am Samstag traf der Mittelgewichtler in Deutschland ein. In Berlin stellte sich der 30-Jährige zum Gespräch.

Herr Geale, Sie haben sich für eine sehr frühe Anreise nach Deutschland entschieden. Hatte das bestimmte Gründe?
Ja, das war sehr in meinem Interesse. Es war eine sehr lange Flugreise von Sydney nach Berlin, von der muss man sich erst einmal erholen. Darüber hinaus gibt es einen großen Zeitunterschied zwischen Australien und Deutschland. Auch an das Klima muss man sich gewöhnen. Deshalb war es gut, so früh anzureisen. Diese Woche will ich nutzen, um in Berlin noch ein paar Sparringseinheiten mit Robert Medley, Trent Broadhurst und Khoren Gevor zu bestreiten. Am Sonntag geht es dann nach Neubrandenburg weiter.

Wo haben Sie vorher trainiert?
Im Grange Old School Boxing Gym in Smeaton Grange. Das ist am Stadtrand von Sydney im Bundesstaat New South Wales, genau wie der Stadtteil Harrington Park, in dem ich mit meiner Frau und unseren drei Kindern lebe.

Sie machen einen sehr fokussierten Eindruck. Mit welcher Einstellung sind Sie nach Deutschland gereist?
Ich bin wirklich sehr konzentriert. Ich habe sehr genau und bewusst auf diesen Punkt hingearbeitet. Ich weiß, dass ich am 7. Mai meinen Job tun muss. Und wenn das passiert, dann wird es ein sehr großer Moment für mich sein.

Sie haben sich bisher sehr respektvoll über den Titelverteidiger Sebastian Sylvester geäußert. Wo sehen Sie denn seine Stärken und Schwächen?
Sebastian Sylvester ist ein guter und sehr erfahrener Boxer. Er hat schon viele Kämpfe bestritten, die über zwölf Runden gingen. Das kann ein Vorteil, aber auch ein Nachteil sein. Mir zeigt es, dass Sylvester eher ein Boxer ist, der über die Runden gehen muss, um seine Gegner niederzukämpfen.

Wie groß ist das Interesse an dem WM-Kampf eigentlich in Australien?
Der Kampf ist definitiv ein riesiges Thema. Boxen ist für die Australier sehr interessant. Der WM-Fight wird live im Fernsehen zu sehen sein. Viele Menschen werden mir die Daumen drücken.

Anthony Mundine und Danny Green sind bekannte australische Boxer, die man auch hierzulande kennt. Doch es gelang ihnen nicht, in Deutschland den WM-Titel zu erobern. Sie könnten das schaffen und damit australische Boxgeschichte schreiben. Wie denken Sie darüber?
Ach, das ist im Moment gar nicht so wichtig. Ich denke in erster Linie an den 7. Mai und an Sebastian Sylvester. Der Kampf selbst ist wichtig, nicht das Drumherum. Wenn ich in den WM-Gürtel in den Händen halte, dann kann ich mir über die historische Bedeutung und zukünftige Ziele Gedanken machen.

Was für einen Kampf erwarten Sie im Jahnsportforum Neubrandenburg?
Natürlich weiß ich, dass es nicht so leicht ist, in einem anderen Land zu gewinnen. Um sicher zu sein, sollte man eine deutlich bessere Leistung zeigen. Das ist mir klar. Aber ich bin mir meiner Sache sehr sicher. Das wird der Kampf zeigen. Ich bin in der Form meines Lebens!

zurückIngo Barrabas, 27.04.2011

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