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Interview mit Marco Huck

Vor dem Kampf gegen Ran Nakash

Marco Huck (Foto: SE)Marco Huck (Foto: SE)

Am 2. April ist es so weit! Marco Huck, der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht, steigt im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen zur Titelverteidigung gegen den in 25 Profikämpfen ungeschlagenen Israeli Ran Nakash in den Ring. Am Freitagnachmittag bestritt der 26-Jährige sein letztes Sparring vor dem Kampf. Am Montag wird er in Ostwestfalen eintreffen. Vor seiner Abreise nach Halle stellte sich der Schützling von Erfolgstrainer Ulli Wegner zum Gespräch.

Herr Huck, für Sie steht bereits die sechste WM-Titelverteidigung an. Langsam gelten Sie schon als routinierter Champion – und das im Alter von nur 26 Jahren…
Das klingt gut. Das könnte ich mir 1000-mal anhören. Aber es stimmt natürlich auch. Im August 2009 war es, als ich Weltmeister wurde. Und jetzt steht die sechste Titelverteidigung an. Das ist schon eine Entwicklung, die mich ein bisschen stolz macht.

Mit Ran Nakash steht Ihnen ein ungeschlagener Herausforderer gegenüber. Hätten Sie selbst die Wahl gehabt, hätten Sie ihn als Gegner ausgesucht?
Eigentlich sollte ich ja gegen Giacobbe Fragomeni boxen. Der sagte dann ab. Das war erst einmal eine blöde Situation, doch als Profi muss man damit umgehen können. Ich kenne das. Auch vor dem Kampf gegen Frantisek Kasanic war das im Jahr 2008 so, da bekam ich meinen Gegner erst ein paar Tage vorher. Das heißt aber nicht, dass so ein Kampf ungefährlich ist. Gegen Kasanic zog ich mir damals zum Beispiel einen Kieferbruch zu – gewann aber trotzdem. Ich darf Ran Nakash nicht auf die leichte Schulter nehmen. Er stand im Training und ist unbesiegt. Gerade solche Boxer sind sehr motiviert. Ich muss seinen Willen brechen, um zu gewinnen.

Sie haben schon 32 Profikämpfe auf dem Konto. Fällt es Ihnen inzwischen eigentlich schwerer, sich immer wieder neu zu motivieren? Das ist schwer zu sagen. Aber eigentlich würde ich nicht sagen, dass ich Probleme damit hätte. Viele Dinge laufen inzwischen von alleine. Das ist manchmal gar nicht so gut. Ich steige immer mit viel Selbstsicherheit in den Ring. Aber ich erinnere mich auch an die Zeit, als ich noch selbst der Herausforderer war. Da habe ich alles dafür gegeben, meine Chance zu nutzen. Und das wird bei Ran Nakash auch so sein. Deshalb darf ich mich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen.

Was reizt Sie eigentlich am Boxsport? Ist es das Geld, das man damit verdienen kann?
Natürlich ist Geld wichtig. Und mit jedem weiteren Sieg steigt ja auch der eigene Wert. Viel mehr reizt mich aber mein WM-Gürtel. Dieses Gefühl, den in den Händen zu halten, kann man sich für kein Geld der Welt kaufen. Durch diesen WM-Gürtel bin ich quasi in der ganzen Welt bekannt. Das ist großartig. Darüber hinaus motivieren mich meine Ziele. Es gibt noch einige Dinge und Gegner, die mich reizen.

In Halle/Westfalen wurden Sie im August 2009 Weltmeister. Freuen Sie sich, wieder hier zu boxen?
Na klar! An das Gerry Weber Stadion habe ich großartige Erinnerungen. Es war der bisher wichtigste Moment in meinem Leben, als der Ringrichter meinen Arm hob und mich damit zum Sieger erklärte. Außerdem kommt die Atmosphäre und Stimmung von den Rängen besonders gut rüber. Ich finde das Gerry Weber Stadion perfekt für den Boxsport. Aber dort finden ja auch viele andere großartige Events statt.

zurückIngo Barrabas, 26.03.2011

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