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Interview mit Ulli Wegner

Vor dem Kampftag am 02. April in Halle

Ulli Wegner (Foto: SE)Ulli Wegner (Foto: SE)

Am 2. April steigt Marco Huck (31-1, 23 K.o.´s) zu seiner nächsten Titelverteidigung in den Ring. Im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen bekommt der WBO-Champion den 32-jährigen Ran Nakash vor die Fäuste. Derzeit bestreitet Huck ein Trainingslager in Kienbaum. Im Brandenburgischen holt sich der Schützling von Erfolgscoach Ulli Wegner derzeit den letzten Schliff für den Kampf gegen Nakash. Am Montag wird Huck dann mit seinem Team in Halle eintreffen. Wie es um die Form des 26-jährigen Cruisergewichtlers bestellt ist, verrät Trainer Ulli Wegner im Interview…

Herr Wegner, am 2. April steht der nächste Kampf von Marco Huck an. Es ist für ihn der erste Kampf in diesem Jahr. Soll der Start ein besonders guter werden?
Natürlich hoffe ich auf einen Sieg, das ist ja keine Frage. Marco hatte sich eigentlich auf einen anderen Gegner eingestellt. Doch Giacobbe Fragomeni zog sich in der Vorbereitung eine Cutverletzung zu. Jetzt muss sich Marco von der Psyche her auf einen anderen Herausforderer einstellen. Doch da ich kein Freund von einer zu speziellen Vorbereitung bin, darf das eigentlich keine Rolle spielen und keinen Raum für Ausreden bieten. Vielleicht ist Nakash sogar stärker als Fragomeni. Denn er ist noch ungeschlagen und hält sich daher für unbesiegbar. Doch Marco Huck will in Halle besonders glänzen, denn er ist ja in Ostwestfalen aufgewachsen.

Sie trainierten Marco Huck ja auch schon im Jahr 2009 bei seinem Titelgewinn. Hat er sich seither eigentlich verändert?
Natürlich haben sich ein paar Dinge verändert. Marco steht inzwischen ja vielmehr im Rampenlicht. Im Training kann man ihm nach wie vor nichts vorwerfen. An seiner Persönlichkeit muss er aber weiter arbeiten. Marco Huck gilt als Mensch, für den die Familie immer einen wichtigen Platz in seinem Herzen einnimmt.

Wie sehen Sie das Thema eigentlich aus Trainersicht?
Das ist eine gute Sache. Ich finde es vorbildlich, wie sehr er sich für seine Eltern und Geschwister einsetzt. Ich sehe die Nähe zur Familie sehr positiv. Sein Vater ist sehr besonnen und ich komme gut mit allen zurecht.

Der Kampf am 2. April ist ein Heimspiel. Schließlich ist Marco Huck in Ostwestfalen aufgewachsen. Glauben Sie, er sieht dadurch, was ihm der Sport schon alles eingebracht und wie sich sein Leben verändert hat?
Da hat sich finanziell viel getan, also bekommt er das schon mit. Aber er müsste das natürlich noch viel besser erfassen. Das Ansehen von Sportlern ist recht groß. Ihnen fällt eine Menge in den Schoss. Sie werden häufig für ihre Leistungen bewundert. Aber man muss eben auch damit umgehen können und darf nicht vergessen, woher man kommt.

Marco hat trotz des jungen Alters schon über 30 Profikämpfe. Das kam bisher in Deutschland nicht so häufig vor. Was glauben Sie, wird er es in seiner Karriere mal auf 50 oder 60 Profikämpfe bringen?
Sicher. Und wenn er von seiner Persönlichkeit her weiter wächst, wird er eine ganz große Profilaufbahn erleben. Er gibt mir immer noch ein paar Rätsel auf. Wie er zum Beispiel gegen Victor Emilio Ramirez beim Titelgewinn geboxt hat oder bei der Pflichtverteidigung gegen Ola Afolabi, das war wirklich hervorragend. Da hat er gezeigt, dass er auch taktisch klug boxen kann. Für ihn spricht, dass er gute Anlagen mitgebracht und schon jetzt sehr viel erreicht hat. Doch obwohl er Weltmeister ist, muss er sich noch steigern. Insofern steht es im Moment noch in den Sternen, wo ihn sein Weg am Ende hinführt.

Ein großer Hoffnungsträger im Schwergewicht, der sich ebenfalls im Gerry Weber Stadion präsentieren wird, ist Robert Helenius. Wie schätzen Sie den Kampf gegen Ex-Weltmeister Samuel Peter ein?
Ich glaube, das ist schon eine psychische Belastung für Robert. Samuel Peter, das ist ein großer Name. Peter schickte einst Wladimir Klitschko dreimal zu Boden. Er stand auch schon gegen Vitali Klitschko im Ring und war WBC-Weltmeister. Deshalb ist das eine große Bewährungsprobe, die Robert konsequent nutzen sollte.

Und was sagen Sie zu Dominik Britsch? Er wird ja ebenfalls am 2. April im Ring stehen…
Dominik Britsch hat in den letzten Jahren wirklich die beste Entwicklung in meiner Trainingsgruppe genommen. Ihn im Ring zu sehen, das ist eine Augenweide. Aber ich muss bemängeln, dass dies in den Medien nicht genügend gewürdigt wird. Ich kann das nicht verstehen. Er bringt wirklich alles mit. Wenn er weiter so akribisch arbeitet und so bodenständig bleibt, gehört ihm die Zukunft. 

zurückIngo Barrabas, 26.03.2011

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