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Interview mit Arthur Abraham

Vor dem Duell am 12. Februar gegen Bozic

Arthur Abraham (Foto: Showtime Tom Casino)Arthur Abraham (Foto: Showtime Tom Casino)

Am 12. Februar ist es so weit: Arthur Abraham (31-2, 25 K.o.´s) steigt in der RWE-Sporthalle in Mülheim an der Ruhr in den Ring. Sein Gegner wird Stjepan Bozic (24-4, 15 K.o.´s) sein. Der Schützling von Trainer Ulli Wegner will sich in dem Fight gegen den WBA-Weltranglistenneunten aus Kroatien „mental wie auch sportlich“ zurückmelden. Wie sich King Arthur vor seinem ersten Auftritt im Jahr 2011 fühlt, verrät er im Interview.

Herr Abraham, am 12. Februar stehen Sie endlich wieder in Deutschland im Ring. Zuletzt kämpften Sie ja in den USA und in Finnland. Freuen Sie sich auf Mülheim?
Ich freue mich sehr auf die deutschen Fans. Es ist doch etwas anderes, wenn man im Ausland in den Ring steigt. In den USA gibt es zum Beispiel die Jetlag-Problematik. Und dann das Wichtigste: Die Zuschauer stehen bei Auswärtskämpfen nicht so hinter mir. Für mich selbst ist das wichtiger, als ich früher dachte.

Zuletzt lief es in den Kämpfen gegen Dirrell und Froch nicht so, wie Sie sich das vorgestellt hatten. Sicher haben Sie sich eine Menge für den Kampf in der RWE-Sporthalle vorgenommen…
Ich denke nicht mehr daran, was im letzten Jahr geschehen ist. Ich schaue nach vorn. Zukünftig möchte ich aus sportlicher Sicht glänzen und wieder meine Fans begeistern.

Sie galten lange Zeit als quasi unschlagbar. Und dann hat es Sie doch erwischt. Über die Disqualifikationsniederlage gegen Dirrell konnte man sicherlich streiten. Aber gegen Froch erwischten Sie einen rabenschwarzen Tag. Was war das für ein Gefühl für Sie?
Ich war zunächst auf mich selbst sauer, über die Leistung, die ich gezeigt hatte. Aber später habe ich dann wieder nach vorn geschaut. Mir war klar, im neuen Jahr muss sich etwas ändern. Niederlagen gibt es nicht mehr - fertig! Im neuen Jahr muss alles besser werden.

Was ist denn damit konkret gemeint?
Ich darf zum Beispiel nicht mehr so passiv in den Kämpfen sein. Ich muss aggressiver agieren. Das sind Dinge, die ich im Training noch mehr verinnerlichen muss. Außerdem war mir wichtig, nicht wieder so eine lange Wettkampfpause zu haben. Ich bin ein Kämpfer, der das Ringgefühl braucht.

Ihr Trainer fand nach dem letzten Kampf durchaus kritische Worte. Wie stehen Sie dazu, wenn er Fehler so offen anspricht?
Das ist eine Charaktereigenschaft von ihm. Ich weiß, dass er versucht, mich damit zu motivieren. Er will nur, dass ich gewinne.

Ihr Gegner, der Kroate Stjepan Bozic, ist kein schlechter Mann. Was macht ihn so gefährlich?
Das ist richtig, man darf ihn wirklich nicht unterschätzen. Beim Boxen geht es manchmal ganz schnell: Wenn man einen Fehler macht, dann ist vielleicht schon alles vorbei. Deshalb werde ich Bozic auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich weiß, dass er ein großes Kämpferherz besitzt. Sein linker Kopf- und der Aufwärtshaken sind ebenfalls gefährlich.

Es heißt ja, der nächste Kampf ist immer der wichtigste. Doch gedanklich sind Sie vielleicht schon bei Super-Six-Halbfinale gegen den Amerikaner Andre Ward. Denn da winkt der Einzug ins Finale des Super Six World Boxing Classic-Turniers. Könnte sich das nachteilig auf Ihre Leistung am 12. Februar auswirken?
Da muss ich widersprechen. Ich bin zu 100 Prozent mit meinen Gedanken beim Kampf gegen Stjepan Bozic. Für mich ist es immer so, als ginge es um alles. Mit dem Fight in Mülheim will ich mich mental und sportlich zurückmelden. Deshalb steht eine Menge auf dem Spiel.

zurückIngo Barrabas, 01.02.2011

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