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Interview mit Sebastian Sylvester

Vor dem Duell am 22. Januar gegen Bouadla

Sebastian Sylvester (Foto: SE)Sebastian Sylvester (Foto: SE)

Sebastian Sylvester (34-3-1, 16 K.o.´s) kehrt nach Neubrandenburg zurück! Am 22. Januar wird der IBF-Weltmeister im Mittelgewicht zur Titelverteidigung gegen den Franzosen Mehdi Bouadla (21-3, 10 K.o.´s) in den Ring steigen. Bereits zum sechsten Mal tritt der „Hurrikan“ aus Greifswald dabei in seinem „Wohnzimmer“, dem Jahnsportforum, an. Vor seinem ersten Einsatz im neuen Jahr stellte er sich im Trainingslager in Güstrow unseren Fragen.

Herr Sylvester, gleich zum Jahresauftakt können die Weichen für ein erfolgreiches oder eben auch nicht so gutes Jahr gestellt werden. Ist der Kampf gegen Bouadla deshalb richtungsweisend?
Selbstverständlich, wer will schon mit einer Niederlage ins Jahr starten? Aber mit Januar-Terminen habe ich in der Vergangenheit immer gute Erfahrungen gemacht. Und dazu das Publikum in Neubrandenburg - das wird schon klappen!

Sie mussten auch im letzten Jahr gleich am Anfang des Jahres ran. Da kommen Weihnachten und Silvester oft ein bisschen kurz. Stört Sie das sehr?
Das ist schon ein wunder Punkt. Ich habe ja schließlich eine gut funktionierende Familie. Am 24. Dezember geht es quasi los. Während andere längst in Weihnachtsstimmung sind, komme ich gerade vom Training und werde gleich in den Heiligabend ‚geworfen’. Aber es war dennoch schön. Wir haben zu Hause die Weihnachtsgans zubereitet und einen schönen Abend verlebt. Ins neue Jahr bin ich im Trainingslager in Güstrow gerutscht. Wir hatten dazu Freunde und Bekannte eingeladen. Das war wirklich nett. Es gab leckeres Essen, auch wenn ich aufpassen musste. Und statt Sekt habe ich natürlich Mineralwasser getrunken.

Gegen Bouadla gelten Sie als Favorit. Liegt das daran, dass Sie inzwischen als Weltmeister sehr souverän und routiniert wirken? Oder hat es damit zu tun, dass Bouadla in Deutschland bisher nicht so bekannt ist und daher vielleicht unterschätzt wird?
Ob ich der Favorit bin oder nicht, ist egal. Mehdi Bouadla wird versuchen, seine Chance, Weltmeister zu werden, zu nutzen. Genau wie ich hat er zwölf Runden Zeit. Das heißt, ich muss konzentriert sein und dagegen halten.

Laufen Sie denn Gefahr, ihn zu unterschätzen?
Ich denke nicht. Er kommt aus dem Super-Mittelgewicht und ist etwas größer als ich. Er geht nach vorne und versucht, seine Physis zu nutzen. Ich erwarte deshalb, dass er sehr robust ist. Die Luft an der Weltspitze ist dünn und ich weiß, dass Bouadla schon gegen recht gute Leute gewonnen hat. Da gibt es also keinen Grund, sich überlegen zu fühlen.

Sie haben wieder einmal sehr früh mit der Vorbereitung begonnen. Ihr Trainer gab Ihnen nach dem letzten Kampf nur eine Woche Pause. Das scheint für Sie ein wichtiger Faktor zu sein…
Ich kenne das nicht anders und ich weiß, dass ich nur mit einer hundertprozentigen Vorbereitung Weltmeister bleiben kann. Es gibt somit auch keine Gründe für Entschuldigungen.

In den letzten Wochen war es sehr kalt. Außerdem gab es viel Schnee und Glatteis. In der Vorbereitung eines Boxers ist das Lauftraining sehr wichtig. Wie haben Sie das gehandhabt?
Ach, das war kein großes Problem. Man läuft auf dem Laufband. Nur die frische Luft fehlt da natürlich.

Wird deshalb beim Training immer Radio gehört?
Ja, das ist ein Muss. Musik heitert mich auf.

Welche Ziele haben Sie sich für dieses Jahr gesetzt?
Ich will so lange Weltmeister bleiben, wie es geht. Ich finde, das ist eine Menge. Wenn möglich, würde ich gerne ein bisschen mehr Zeit mit meiner Frau und meiner Tochter verbringen. Aber das ist bekanntlich als Sportler schwierig.

Sie werden häufig gefragt, warum Sie so oft in Mecklenburg-Vorpommern boxen. Denken Sie, es wäre nötig, häufiger in anderen Städten in den Ring zu steigen?
Vielleicht täuscht das ein bisschen. Ich finde, ich kann doch froh sein, wenn das Publikum in Neubrandenburg und Rostock so hinter mir steht. Das sind tolle Events mit einer Atmosphäre, die es in sich hat. Warum sollte ich also woanders hingehen? Damit würde ich doch das falsche Signal setzen. Ich habe die besten Boxfans der Welt. Die Zuschauer kommen gerne. Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wissen, dass es ein Dankeschön an sie für ihre Unterstützung ist. Das ist doch großartig.

zurückIngo Barrabas, 13.01.2011

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