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Interview mit Marco Huck

Vor dem Duell gegen Lebedev

Marco Huck (Foto: Frank Bleydorn)Marco Huck (Foto: Frank Bleydorn)

Nur noch wenige Tage, dann wird es für Marco Huck ernst. Der WBO-Weltmeister im Cruisergewicht tritt am 18. Dezember in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen den Ranglistenersten des Verbandes, Denis Lebedev, an. Derzeit hält sich der Champion noch im Trainingslager in Kienbaum auf. Am Montag wird der Schützling von Trainer Ulli Wegner wieder in Berlin eintreffen. Vor dem WM-Fight stellte sich der 26-Jährige den Fragen.

Herr Huck, am 18. Dezember steht Ihre Titelverteidigung gegen Denis Lebedev auf dem Programm. Ist das der bisher schwerste Kampf Ihrer Laufbahn?
Vom Gefühl her würde ich sagen, es ist der Kampf meines Lebens. Lebedev gilt als äußerst stark, vielleicht ist er sogar im Moment mit mir zusammen der Beste, auf den man in meiner Gewichtsklasse treffen kann. Aber vielleicht wird es auch ein ganz leichter Kampf für mich. Wer kann das schon vorher genau sagen? Ich bin äußerst motiviert und man muss sehen, wie es im Ring läuft.

Ihr Teamkollege Arthur Abraham hat seinen letzten Kampf verloren. Haben Sie das im Hinterkopf?
Ja, natürlich. Arthur und ich sind Teamgefährten. Ich war natürlich traurig, dass er verloren hat. Doch mit mir hat das eigentlich nichts zu tun. Ich lasse mich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und weiß, was ich kann.

Und wie ist das für Ihren Trainer?
Herr Wegner und ich sind ein Team. Deshalb kämpfe ich natürlich auch für ihn. Er hat mich zum Weltmeister gemacht. Insofern steht er außerhalb jeglicher Kritik.

Haben Sie sich härter als sonst vorbereitet?
Ich habe mich konzentrierter vorbereitet, als vor manchen anderen Kämpfen.

Ihr Gegner, Denis Lebedev, hat gesagt, er glaube, Sie seien nervös. Ist das so?
Ja, das stimmt definitiv. Und das ist auch gut so. Das zeigt, dass ich den Kampf sehr ernst nehme und sorgt für die nötige Vorsicht bei mir. Eine Pflichtverteidigung ist immer eine besondere Sache. Lebedev hat sich den ersten Platz der WBO-Weltrangliste mit einem tollen, vorzeitigen Sieg gegen Alexander Alexeev erkämpft.

Was für einen Fight erwarten Sie?
Ich glaube, das Publikum darf sich auf einen tollen und besonderen Kampf freuen. Wir haben beide bewiesen, dass wir in der Lage sind, Kämpfe vorzeitig für uns zu entscheiden.

Wo sehen Sie Lebedevs Stärken?
Eine Stärke habe ich schon genannt, er hat viele Kämpfe durch K.o. gewonnen. Darüber hinaus ist er boxerisch sehr gut ausgebildet und schlagstark. Dazu ist er auch noch ein Rechtsausleger.

Bereitet Ihnen das Probleme?
Das war vielleicht zu Beginn der Sparringsphase so. Aber inzwischen habe ich mich sehr gut darauf eingestellt. Mein letzter Gegner, Matt Godfrey, boxte auch schon überwiegend in der Rechtsauslage. Insofern ist das nicht ungewöhnlich.

Wie wichtig wird das Publikum bei der Veranstaltung in Berlin sein?
Die Zuschauer werden bei dem Kampf in der Max-Schmeling-Halle eine ganz wichtige Rolle spielen. Bei mir ist es so, dass mich das Publikum wirklich nach vorne peitscht, mich regelrecht puscht. Ich hoffe, das ist auch gegen Lebedev der Fall.

Was machen Sie, wenn der Kampf vorbei ist?
Hand aufs Herz, ich habe wirklich noch nichts geplant. Ich weiß nur, dass ein Cousin von mir Ende Dezember heiratet und ich dabei sein möchte. Ansonsten habe ich mir darüber überhaupt noch keine Gedanken gemacht.

Wo werden Sie Weihnachten verbringen?
In Berlin

zurückIngo Barrabas, 09.12.2010

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