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Interview mit Denis Lebedev

Vor dem Kampf gegen Marco Huck

Denis Lebedev (Foto: Marianne Müller)Denis Lebedev (Foto: Marianne Müller)

Am 18. Dezember steht in der Berliner Max-Schmeling-Halle ein Box-Highlight auf dem Programm. Der in 21 Profifights ungeschlagene Denis Lebedev, die Nummer eins der WBO-Weltrangliste im Cruisergewicht, fordert den amtierenden Weltmeister Marco Huck (30-1) heraus. Die Vorbereitung auf den WM-Fight neigt sich dem Ende. Während der 31-jährige Lebedev im russischen Chekhov für den Kampf trainierte, bestritt Champion Huck ein Trainingslager in Kienbaum. Am kommenden Montag wird Lebedev in Deutschland eintreffen. Vor seiner Abreise nach Berlin stellte er sich den Fragen.

Herr Lebedev, früher boxten Sie im Halbschwergewicht. Heute steigen Sie im Cruisergewicht in den Ring. Sind Sie mit 1,80 Meter nicht relativ klein für diese Gewichtsklasse?
Ich denke, das Cruisergewicht ist genau die richtige Gewichtsklasse für mich. Nur ins Schwergewicht würde ich nicht gehen, da wäre der Unterschied an Gewicht und Größe im Vergleich zu einigen Gegnern zu eindeutig.

Sie sind schon seit fast zehn Jahren als Profiboxer im Einsatz. Aber die Fights um das ganz „große“ Geld fehlten bisher. Könnte sich das mit dem Gewinn des WBO-Gürtels ändern?
Um den WM-Titel boxen zu können, das war immer der Grund, warum ich überhaupt kämpfe. Das Geld ist nicht unwichtig, aber in erster Linie möchte ich die Leute nicht enttäuschen, die mich unterstützt haben und mit mir fiebern.

Marco Huck hat Sie in Deutschland bei einer Pressekonferenz „hässlich“ genannt. Was sagen Sie dazu?
Ich selbst war nicht dabei, als er das gesagt hat. Aber ich glaube einfach, dass er nervös ist. Bei uns in den Nachrichten sah man ein Interview mit seinem Trainer, in dem er sagte, dass Marco Huck sehr unruhig sei. Ansonsten kann ich Huck nur als Boxer bewerten. Er ist mein Gegner, ein Weltmeister - meine Aufgabe liegt darin, ihn zu besiegen.

Zurück zum sportlichen Teil: Wann haben Sie mit der Vorbereitung auf diesen Kampf begonnen und wo haben Sie trainiert?
Mit der Vorbereitung begannen wir schon im September. Ich habe mit meinem zweiten Trainer Andrey Kozlov gründlich an der allgemeinen Physis gearbeitet. Jetzt befinden wir uns in der Sparringsphase. Alles läuft nach Plan.

Ihr Cheftrainer ist allerdings Valery Belov. Der trainierte früher auch Alexander Povetkin. Wie gut ist Ihr Coach ?
Wir arbeiten jetzt im dritten Jahr zusammen. Valery Belov ist ein sehr weiser Mann und das ist es auch, was ihn besonders auszeichnet.

Heißt das, dass Sie in erster Linie im russischen Chekhov trainieren?
Ja. In Chekhov wurde eine hervorragende sportliche Infrastruktur erschaffen: Das Boxgym, das Gym für das Krafttraining, eine Schwimmhalle und viele andere spezielle Einrichtungen. Außerdem hat Chekhov auch eine sehr wichtige historische Bedeutung. Hier ist vieles passiert. Hier herrscht der echte russische Geist. Das gibt mir Kraft.

Und wie stark schätzen Sie Ihren Gegner Marco Huck ein?

Er hat die Erfahrung aus mehreren WM-Kämpfen und somit schon verschiedene Situationen durchgestanden. Das ist ein Faktor, der sehr wichtig sein kann. Auf der anderen Seite scheint er aufgrund des anstehenden Kampfes sehr nervös zu sein.

Wie geht der Kampf gegen Huck aus?
Für mich gibt es nur ein Ziel und das ist der Sieg.

zurückIngo Barrabas, 08.12.2010

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