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Interview mit Ulli Wegner

Vor dem Duell Abraham vs. Froch

Ulli Wegner (Foto: Sauerland)Ulli Wegner (Foto: Sauerland)

Am 27. November (ab 23.15 Uhr live in der ARD) kommt es in der Hartwall Arena in Helsinki zum großen Showdown zwischen Arthur Abraham und Carl Froch. In der dritten Runde des Super-Six-Turniers hat King Arthur dabei die Möglichkeit, nach dem WM-Titel im Mittelgewicht - diesen hatte er bis zum letzten Jahr zehnmal verteidigt - auch den WBC-Gürtel im nächst höheren Super-Mittelgewicht zu erobern. Für Erfolgscoach Ulli Wegner ist das ein ganz besonderer Anreiz. Denn Abraham könnte damit der erste Wegner-Schützling sein, dem dieses Kunststück bei den Berufsboxern gelingt. Wie die Vorbereitung auf den Kampf in Finnland bislang verlaufen ist, verrät Wegner im Interview.

Herr Wegner, der Kampf zwischen Arthur Abraham und Carl Froch dürfte auch für Sie eine ganz besondere Herausforderung sein. Auf der einen Seite musste sich King Arthur in seinem letzten Kampf durch Disqualifikation geschlagen geben, andererseits geht es im anstehenden Fight am 27. November um den WBC-Titel?
Aus sportlicher Sicht geht es in Helsinki um alles! Arthur kann etwas ganz Großartiges erreichen und Weltmeister in einem zweiten Gewichtslimit werden. Darüber hinaus möchte er natürlich auch seinen Status beim Publikum wahren. Auch für das Sauerland-Team wäre ein Sieg äußerst wichtig. Ich habe den Eindruck, Arthur hat den Ernst der Situation erfasst und war in der Vorbereitung sehr zielstrebig.

War der Misserfolg gegen Andre Dirrell für Arthur Abraham eigentlich eine Lehre?
Wir brauchen uns nichts vorzumachen. Diese Niederlage war mehr wert als ein Sieg. So konnte es nicht weitergehen, irgendwann wäre das vielleicht so oder so passiert. Arthur hat den Kampf gegen Dirrell taktisch schlecht gestaltet. Das kann passieren, wenn man sich vorher schon als Sieger fühlt. Doch ich habe den Eindruck, dass er die richtigen Lehren aus dem Ereignis gezogen hat.

Wenn das so ist, wird er noch viele wichtige Erfolge für uns einfahren. Mussten Sie die Zügel im Training anziehen?
Ich glaube, Arthur ist jetzt wieder in der Lage, meine Worte besser zu deuten. Er muss wissen, dass er im Kampf gegen Carl Froch an seine Leistungsgrenze gehen muss. Die Geschehnisse in Detroit im März muss er abhaken und am 27. November aus Helsinki einen Sieg mit nach Hause bringen.

Was haben Sie in der Vorbereitung auf den Froch-Kampf anders gemacht?
Eigentlich gab es keinen Grund, etwas zu ändern. Ich habe ein sehr erfolgreiches Trainingssystem und versuche, es bestmöglich auf meine Sportler zuzuschneiden. Man darf aber nicht vergessen, dass Dirrell vor dem letzten Kampf zuerst abgesagt und sich Arthur quasi umsonst vorbereitet hatte. Für mich war das eindeutig eine Strategie, um Arthur müde zu machen. Auch der Kampf gegen Froch musste von einem früheren Termin auf den 27. November verlegt werden.

Stimmt es, dass die Dosierung des Trainings deshalb sehr schwer war?

Ja, das ist richtig. Vor allem ist es aber nicht so einfach, einen Sportler in solchen Situationen immer wieder zu motivieren.

In den letzten Wochen war Arthur Abraham im Trainingslager in Kienbaum regelrecht einkaserniert…
Arthur hat immer sehr viele Ideen und dazu 21 Berufe. Wenn es nach ihm gehen würde, hätte er täglich geschäftliche Termine. Doch so viel Ablenkung ist natürlich nicht gut. Er muss sich auf seinen Sport konzentrieren. Das geht in Kienbaum sehr gut. Hier, fernab der Großstadt, hat er seine Ruhe, hervorragende Trainingsbedingungen und eine gutes, gesundes Essen. Für den Kampf gegen Carl Froch war das genau das Richtige.

zurückIngo Barrabas, 16.11.2010

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