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Interview mit David Haye

Vor dem Duell gegen Harrison

David Haye (Foto: Wende)David Haye (Foto: Wende)

Geliebt, gehasst, gefürchtet: WBA-Weltmeister David Haye polarisiert wie kein zweiter. Er schlug den Klitschkos die Köpfe ab, schenkte Nikolai Valuev zehn Rasierer und brachte sich weltweit mit kontroversen Statements in die Schlagzeilen. Am Samstag verteidigt er in Manchester seinen Titel gegen Landsmann Audley Harrison. Die ARD überträgt den Kampf gegen den Olympiasieger des Jahres 2000 ab 22.30 live. In England bricht der „Battle of Britain“ alle Rekorde. Mit 19.000 Zuschauern wird die MEN Arena ausverkauft sein. Im Pay-per-View wird ein neuer englischer Verkaufsrekord erwartet. Das Interview mit boxen.com:

Herr Haye, Ihr Duell mit Audley Harrison wird am Samstag live in Deutschland gezeigt. Freut sie das?
"Auf jeden Fall! Jetzt können die deutschen Fans endlich mal richtiges Schwergewichts-Boxen sehen – nicht das ewige Geklammere und Gehalte, auf das sich die Klitschkos spezialisiert haben. Ich weiß, dass die deutschen Boxfans sehr gut informiert und sehr fachkundig sind. Sie interessieren sich sehr für Boxen. Als ich das letzte Mal in der ARD geboxt habe, bei meinem Sieg über Nikolai Valuev, da haben über acht Millionen zugeschaut und wir hatten einen grandiosen Marktanteil von über 40 Prozent. Das hat mich sehr stolz gemacht.“

Was erwartet die deutschen Fans am Samstag?
„Ich kann den deutschen Fans einen aufregenden Boxabend versprechen. Sie müssen zu Tode gelangweilt sein von all den Klitschko-Kämpfen. Die beiden kämpfen nur gegen langsame, schwache und langweilige Gegner, die nur nach Deutschland kommen, um sich einen ordentlichen Scheck abzuholen. Wann war das letzte Mal, als es in einem ihrer Kämpfe zu einem richtigen Schlagabtausch gekommen ist? Daran kann sich keiner erinnern. Und wirklich große Kämpfe, an die man in 10 oder 15 Jahren zurückdenken wird, haben sie auch nicht gemacht. Höchstens Vitalis Kampf gegen Lennox Lewis. Doch da hat Lennox ihn verprügelt und sein Gesicht übel zugerichtet. Ich werde Audley Harrison am 13. November auch versohlen.“

Was halten Sie von Audley Harrison?
„Er ist verblendet. Ich habe mittlerweile keine Zweifel mehr, dass er mental schwach ist. Er hat sich und alle um ihn herum davon überzeugt, dass es bei diesem Kampf um ihn geht. Dass er die Hauptattraktion des Abends ist und dass alle Leute den Kampf nur seinetwegen schauen. Er denkt auch, dass mein Trainingslager schlecht gelaufen ist. Das ist alles Teil seiner Verblendung. Ich habe Audley Harrison einst bewundert, aber so langsam mache ich mir Sorgen, dass der Druck für ihn zu groß ist und dass er am Samstag im Ring zusammenbrechen wird. Sein ganzes Team redet immer davon, wie er mich schlagen wird. Sie denken anscheinend, dass es so kommen wird, nur weil sie es oft genug und laut genug sagen. Aber so funktioniert die Boxwelt nicht. Audley hat eine Goldmedaille gewonnen und ein paar vernünftige Kämpfe gemacht. Aber nun werde ich seine Karriere beenden. Hier geht es nicht um verlorene Freundschaft, Sparring-Einheiten oder Schicksal. Hier geht es um die Realität, und die sieht so aus, dass ich ihn am Kinn treffen und dann meinen Weg weitergehen werde.“

Für große Worte sind Sie bekannt...
„Ich rede gerne, damit sich die Leute auf meinen Kampf freuen. Das ist Teil des Business. Aber ich lasse meinen Worten auch Taten folgen. Das sind nicht nur leere Versprechen. Im Gegenteil! Ich habe gesagt, ich werde alle Titel im Cruisergewicht vereinen – erledigt. Dann habe ich versprochen, den Russischen Riesen Nikolai Valuev zu schlagen. Das Ergebnis ist bekannt. Dann habe ich angekündigt, John Ruiz auszuknocken – Haken dran. Als nächstes zerstöre ich Audley Harrison und im nächsten Jahr knöpfe ich mir die Klitschkos vor.“

Denken Sie schon an eine mögliche Titelvereinigung?
„Auch wenn ich weiß, dass ich Audley ausknocken werde, konzentriere ich mich im Moment voll und ganz auf ihn. Alles andere ist mir egal. Aber wenn ich mit ihm fertig bin, schnappe ich mir die Klitschkos – wenn sie endlich zur Vernunft kommen und einem Kampf zustimmen. Sie brauchen mich. Sie brauchen einen großen Kampf gegen einen würdigen Gegner.“

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Sauerland Event?
„Die Zusammenarbeit mit Sauerland Event läuft sehr gut. Sie sind sehr professionell und wissen genau, was sie tun. Von den Klitschkos kann man das nicht behaupten. Ihr einziges Interesse ist, ihren Gegnern die schlimmstmöglichen Skalenverträge zu verpassen und so viele Rematches wie möglich zu vereinbaren. So macht man keine Geschäfte.“

zurückIngo Barrabas, 09.11.2010

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