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Pulev boxt gegen Guinn

Am 30. Oktober in Rostock

Kubrat Pulev (Foto: Frank Bleydorn)Kubrat Pulev (Foto: Frank Bleydorn)

Kubrat Pulev marschiert mit großen Schritten in Richtung Weltspitze! Der 29-Jährige, der bislang alle acht Kämpfe im Profilager gewann, bestreitet in Rostock sein nächstes Ringgefecht. In der Stadthalle wird dann kein Geringerer als der Amerikaner Dominick Guinn sein Gegner sein. Der im US-Bundesstaat Arkansas geborene Fighter kommt mit einer Bilanz von 33 Siegen und einem Unentschieden aus 40 Profikämpfen nach Deutschland. Dabei besiegte er schon so namhafte Kontrahenten wie Michael Grant, Audley Harrison und Jean Francois Bergeron.

Für Pulev ist das allerdings kein Grund zur Sorge. Der bulgarische Hoffnungsträger hatte bereits bei den Amateuren zahlreiche Siege eingefahren und war im Jahr 2008 in Liverpool Europameister im Super-Schwergewicht geworden. Danach wechselte er ins Lager der Berufsboxer. Ihm lagen damals Angebote aus der ganzen Welt vor - unter anderem aus den USA - dennoch entschloss er sich, für das deutsche Sauerland-Team in den Ring zu steigen. Und hier fühlt sich der in Berlin trainierende Schwergewichtler pudelwohl. "Sauerland Event ist einer der größten Promoter weltweit. Für mich ist die Zusammenarbeit eine gute Möglichkeit, um zu zeigen, dass ich mich als Boxer weiter entwickeln kann. Für mich ist aber auch sehr wichtig, dass ich mich mit allen im Team ausgezeichnet verstehe", sagt Pulev. "Bei den Amateuren hatte ich fast alles erlebt, was man sich außerhalb des Berufsboxens vorstellen kann. Deshalb entstand der Wunsch, Profi zu werden. Inzwischen trainiere ich bei Otto Ramin, unter dessen Leitung ich mich ausgezeichnet entwickelt habe."

Am 19. September 2009 gab der Schwergewichtler aus Sofia im Jahnsportforum Neubrandenburg sein Profidebüt. Dabei kam er gegen den Rumänen Florian Benke zu einem technischen K.o.-Erfolg in Runde zwei. Siege gegen Serdar Uysal, Gbenga Oloukun, Zack Page, Matt Skelton, Isossa Mondo, Danny Batchelder und den 2,06 Meter großen Box-Riesen Evgeny Orlov folgten. "Vor allem die Kämpfe gegen Oloukun und Skelton hatten es in sich", räumt Coach Otto Ramin ein. "So früh bei den Profis gegen so starke Leute anzutreten, das ist nicht ohne Risiko." "Oloukun hatte gerade erst den früheren WBO-Schwergewichts-Weltmeister Lamon Brewster besiegt, Skelton war schon Europameister in dieser Gewichtsklasse", sagt Ramin. "Kubrat hat sich gut aus der Affäre gezogen und am Ende jeweils gewonnen. Er hat gezeigt, dass er clever boxen kann und sich nicht von seiner Linie abbringen lässt. Er hat einfach ein Feeling für den Boxsport. Doch er war nicht mehr der Jüngste, als er zu den Profis kam. Deshalb versuchen wir, ihn ganz schnell nach vorne zu bringen. Kubrat Pulev hat das Zeug, es ganz weit nach oben zu schaffen."

Sauerland Event-Sportdirektor Hagen Doering glaubt, dass er mit dem Bulgaren innerhalb der nächsten zwei Jahre den Klitschko-Brüdern gefährlich werden kann. "Im Moment kennt man Kubrat Pulev noch nicht so. In den Ranglisten der bedeutenden Boxweltverbände ist er noch nicht zu finden, da er noch zu wenig Kämpfe hat. Doch in der unabhängigen Computer-Weltrangliste ‚BoxRec‘ belegt er bereits einen Platz in den Top-30. Das zeigte, welche Klasse er trotz der wenigen Profikämpfe hat. Wenn er jetzt noch gegen ein paar gute Leute gewinnt, dann ist er bald ganz oben mit dabei", ist Doering zuversichtlich.

zurückIngo Barrabas, 24.10.2010

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