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Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 1 Stimme (5.56%)]

Fury vorzeitig
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Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Interview mit Mahir Oral

Vor dem Duell gegen Sylvester

Mahir Oral (Foto: Arena)Mahir Oral (Foto: Arena)

Am 30. Oktober ist es so weit! Der Hamburger Mahir Oral greift in der Stadthalle Rostock zum zweiten Mal in seiner Profilaufbahn nach dem WM-Titel. Nachdem er sich im Juni letzten Jahres in Berlin King Arthur Abraham geschlagen geben musste, versucht der 30-Jährige jetzt sein Glück gegen den amtierenden IBF-Mittelgewichts-Champion Sebastian Sylvester. Wie der Herausforderer verrät, geht er mit großen Hoffnungen in den Kampf gegen den „Hurrikan“ aus Greifswald…

Herr Oral, am 30. Oktober boxen Sie zum zweiten Mal in Ihrer Profilaufbahn um den WM-Titel? Haben Sie sich diesmal intensiver vorbereitet als vor Ihrer WM-Chance im Jahr 2009?
Ja, das ist definitiv so. Diesmal wussten wir zehn Wochen vor dem Kampf Bescheid. Beim Kampf gegen Arthur Abraham waren es nur sechs Wochen.

Sie verloren gegen Abraham deutlich. Doch trotz der vorzeitigen Niederlage waren Sie danach populärer als zuvor…
Ja, das stimmt. Viele Leute sprechen noch heute von dem Kampf. Ich habe mich damals tapfer geschlagen und hätte der Trainer nicht das Handtuch geworfen, hätte ich es weiter versucht. Auch wenn ich am Ende verloren habe, ich habe ein großes Kämpferherz gezeigt. Und das war mir selbst auch sehr wichtig.

Sebastian Sylvester ist ein ganz anderer Kämpfer als Arthur Abraham. Ende 2008 haben Sie ein paar Sparringseinheiten mit ihm absolviert. War es deshalb leicht für Sie, sich auf ihn einzustellen? Das kann man nicht sagen. Er hat inzwischen - genau wie ich - einen anderen Trainer. Im ersten Kampf unter der Regie von Karsten Röwer, seinem neuen Coach, konnte man sehen, dass er wieder viel mehr Spaß daran hat, im Ring zu stehen. Doch inzwischen fällt er zeitweise wieder in alte boxerische Verhaltensmuster zurück. Ich finde deshalb auch nicht, dass er sich sehr entwickelt hat.

Sie sind 13 Zentimeter größer als Sylvester. Wird das am 30. Oktober eine wichtige Rolle spielen? Richtig, ich bin der längere Mann. Doch gerade gegen Sebastian Sylvester ist das kein großer Vorteil. Das weiß ich aus den Sparrings im Jahr 2008. Sylvester hat Arme wie ein Orang-Utan und eine Reichweite wie ein Segelflugzeug. Das ist auch sein Vorteil. Aufgrund der Größe könnte man ihn unterschätzen. Doch er hat dennoch eine große Reichweite.

Sie werden inzwischen von Bülent Baser trainiert. Wie würden Sie ihn beschreiben? Ist er eher ein stiller Vertreter oder ein Motivator für Sie?
Natürlich ist es eine Motivation, mit einem neuen Trainer zu arbeiten. Wir kennen uns aber schon zehn Jahre. Bülent Baser war mehrmals mit anderen Trainern bei mir in der Ecke. Er weiß, wie ich funktioniere. Er arbeitete in der Vergangenheit mit vielen anderen erfahrenen Trainern zusammen und hat sich ständig weitergebildet. Heute fehlt es ihm an nichts. Wir verstehen uns sehr gut. Es kommt hinzu, dass ich selbst auch reifer und stärker geworden bin. Insofern passt jetzt alles.

Konnte er Ihnen wichtige Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, damit Sie den Ring als Sieger verlassen?
Im Detail möchte ich darauf nicht eingehen. Aber man wird definitv im Ring eine Veränderung feststellen. Ich glaube fest daran, dass ich gewinne. Ich hatte gute Trainingsbedingungen. Es muss für den Titel reichen.

Was denken Sie, wie wird der Kampf gegen Sylvester verlaufen?
Ich bin bekannt dafür, dass ich alles gebe. Doch in Rostock wird nicht nur das Kämpferherz gefragt sein. Die Taktik und die Ausdauer werden eine große Rolle spielen. Vom Stil her ist es eher unwahrscheinlich, dass der Kampf vorzeitig entschieden wird. Ich glaube, dass Sebastian Sylvester davon ausgeht, dass ich in den letzten Runden einbrechen werde. Doch ich kann mir aufgrund der guten Vorbereitung nicht vorstellen, dass dies passieren könnte.

Und wer wird am Ende der Sieger sein?
Ich, da bin ich zu 110 Prozent sicher.


zurückIngo Barrabas, 16.10.2010

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