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Umfrage

Ergebnisstand der aktuellen Umfrage:


Joshua vorzeitig
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Joshua nach Punkten
[ 7 Stimmen (38.89%)]

Das Duell endet Unentschieden
[ 1 Stimme (5.56%)]

Fury vorzeitig
[ 2 Stimmen (11.11%)]

Fury nach Punkten
[ 1 Stimme (5.56%)]


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Balogun verteidigt Titel in Öschelbronn

TKO Erfolg über Angel McKenzie

Jessica Balogun (Foto: P4P Promotion)Jessica Balogun (Foto: P4P Promotion)

Am vergangenen Samstag flogen im baden-württembergischen Öschelbronn die Fäuste. In der Radsportakademie hieß das Motto „Bike and Fight“, denn zunächst hatte Veranstalter Heinz Betz ein Radrennen ausgerichtet, danach stiegen dann um 21.30 Uhr die Profiboxer durch Ringseile. Insgesamt hatte Matchmaker Ebby Thust acht Kampfpaarungen auf die Beine gestellt.

Im Hauptkampf des Abends verteidigte Jessica Balogun ihre Weltmeisterschaft im Weltergewicht nach Version WFC gegen Angel McKenzie (4-21 (0)) erfolgreich. Es war bereits das zweite Aufeinandertreffen der beiden Boxerinnen. Im Juni hatte McKenzie in Hattersheim nach Punkten gegen Balogun verloren, dieses Mal gelang der Titelverteidigerin ein vorzeitiger Erfolg. Vom ersten Gong an machte Balogun Druck, agierte aber in der Halbdistanz teilweise zu ungestüm. Dennoch, immer wieder flogen die Hakenserien an den Kopf und Körper der Herausforderin. Doch die in London lebende Rechtsauslegerin war keinesfalls nach Öschelbronn gekommen, um sich kampflos ihrem Schicksal zu ergeben. Doch ihre Schläge landeten meistens auf der Deckung. In den mittleren Runden boxte Balogun viel abgeklärter, immer wieder kam sie mit guten Treffern durch. Die große Erfahrung half McKenzie ein ums andere Mal kritische Situationen zu überstehen. Im achten Durchgang dann das Ende, nach einigen Wirkungstreffern war McKenzie schwer angeschlagen und wurde vom Ringrichter aus dem Gefecht genommen. Damit baute die P4P Boxerin ihre Bilanz auf 17-1 (8) aus, ihre einzige Niederlage kassierte sie am Anfang ihrer Laufbahn, als sie sich vor zwei Jahren in Belgien der Heimboxerin Diane Schwachhofer nach Punkten geschlagen geben musste.

Im Schwergewicht gab es das Duell zweier Giganten. Jens Krull (9-1 (6)), 2,09 Meter groß, traf auf Jürgen Franck (4-3 (4)), der es auf stolze 2,17 Meter Körpergröße bringt. Das Duell war auf sechs Runden angesetzt. Der von Otto Ramin trainierte Krull sprang manchmal in seinen Gegner, traf mit der Fürhand, versäumte es aber dann nachzusetzen. Franck versuchte fast ausschließlich mit seiner Fürhand die Distanz zu wahren. Im dritten Durchgang gab es dann einen offenen Schlagabtausch, in dieser Situation hatte Krull Vorteile. Am Ende der Runde gab es aber auch eine schöne Aktion von Franck. In den weiteren Runden setzte sich das Kampfbild fort, wobei Franck nun etwas aktiver wurde. Am Ende der sechs Runden gab es einen einstimmigen Punktsieg für Jens Krull.

Im Halb-Mittelgewicht traf Koko Murat (11-0-2 (4)) auf Aslanbek Kodzev (20-3-2 (13)). Dessen Rekord wirkte auf den ersten Blick unauffällig, auch die drei vorzeitigen Niederlagen wirkten alles andere als beeindruckend. Doch schwarze Flecken auf der Weste darf man sich gegen Dmitry Pirog, Marco Antonio Rubio oder Vitaly Tsypko durchaus leisten. In dem auf acht Runden angesetzten Duell wogten die Aktionen hin und her. Ein sehr abwechslungsreiches Gefecht mit vielen Schlägen und Treffern auf beiden Seiten. Während in den Anfangsrunden kaum Vorteile für einen der beiden Boxer auszumachen waren, schien am Ende Kodzev die besseren Treffer auf seiner Seite zu haben. Am Ende wurde ein Unentschieden verkündet.

Auf acht Runden war der Schwergewichtsfight zwischen Damian Norris (13-6 (7)) gegen Ergin Solmaz (4-22-3 (3)) angesetzt. Norris übernahm sofort die Initiative und arbeitete mit schönen Kombinationen. Solmaz blieb in der Defensive, war aber mit Einzelschlägen nicht ungefährlich. In der zweiten Runde kam es, wie es kommen musste. Als Norris wieder eine seiner Angriffe starten wollte lief er regelrecht in einen Volltreffer zum Kopf. Er ging zu Boden und wurde von Ringrichter Uwe Lorch nach 2:41 Minuten ausgezählt.

Cruisergewichtler Dirk Mandelartz (7-3-3 (3)) kam in einem auf vier Runden angesetzten Duell gegen Frank Pflegel (1-15 (0)) zu einem einstimmigen Punktsieg. Der Aachener Guedes Schützling Mandelartz war der deutlich aktivere Mann, brachte auch schöne Körpertreffer ins Ziel, doch Pflegel blieb nichts schuldig, er traf oft mit langen Händen zum Kopf.

Den auf sechs Runden angesetzten Cruisergewichts-Kampf zwischen Björn Blaschke (4-0 (3)) und Rushid Sevim (0-16) gewann der Lokalmatador aus der Landeshauptstadt Stuttgart durch K.o. in der zweiten Runde. Ein harter Körpertreffer zwang Sevim auf die Knie und wurde vom Ringrichter ausgezählt. Blaschke erhielt von seinen mitgereisten Fans viel Applaus.

Im Mittelgewicht gewann Hacan Turmus (3-0 (1)) gegen Remo Erding 3-12 (2)) bereits in der ersten Runde. Ein Volltreffer brachte Erding zu Boden, dort wurde er von Ringrichter Bernd Hupfer ausgezählt. Und im Weltergewicht siegte Festim Kryeziu (2-0 (2)) gegen den Debütanten Erve Mbongo durch TKO in der 3. Runde.



zurückIngo Barrabas, 29.08.2010

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