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Versteckspiel vor der Schwergewichts-WM

Keiner lässt sich in die Karten schauen lassen

Nikolai Valuev beim Training (Foto: Frank Bleydorn)Nikolai Valuev beim Training (Foto: Frank Bleydorn)

Am Samstag kommt es in der Hartwall Arena in Helsinki zum Kampf um die WBA-WM im Schwergewicht zwischen Nikolai Valuev und Ruslan Chagaev. Die besondere Brisanz des Fights: Chagaev hatte im April 2007 seinen Kontrahenten bezwungen und ist somit der einzige Boxer, der dem Russen in 52 Profikämpfen eine Niederlage zugefügt hatte. Zudem sind beide, Valuev als regulärer WBA-Weltmeister, Chagaev als "Champion in Recess", Titelträger des Verbandes.

Aufgrund der ungewöhnlichen Konstellation durfte man auch schon auf das öffentliche Training gespannt sein, dass Valuev am Dienstag im Ruskeasuo Sports Gym in Helsinki absolvierte. Sein usbekischer Konkurrent hatte seine Teilnahme bereits im Vorfeld aufgrund terminlicher Engpässe abgesagt. Da lag die Vermutung nahe, dass man im Lager des 30-Jährigen kein Interesse hatte, sich so kurz vor dem erneuten Aufeinandertreffen zu tief in die Karten schauen zu lassen.

Doch Nikolai Valuev, der am Sonntag in Finnland eingetroffen war, störte das offenbar wenig. "Ehrlich gesagt, mir ist das völlig egal. Wenn er meint, dass er nicht kommen sollte, muss er halt zu Hause bleiben", sagte der WBA-Champion. Vielleicht aus gutem Grund, denn auch der 2,13 Meter große Schwergewichtler absolvierte nur ein recht lockeres Training, bei dem er neben ein paar Aufwärm- und Koordinationsübungen auch noch einige Schattenboxeinlagen präsentierte.

Grund dafür: Sein Coach Alexander Zimin wollte wenig später noch eine weitere Trainingseinheit mit seinem Schützling bestreiten - unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Immerhin gab Valuev ausgiebig Auskünfte über seinen Gemütszustand vor dem WM-Fight. "Ich bin so gut in Form, wie nie zuvor. Trotzdem bin ich aufgeregt. Ich habe schließlich über zwei Jahre auf diese Revanche gewartet", gestand er ein. "Doch ich werde zeigen, wer der wahre Weltmeister ist", kündigte er an.

zurückFrank Bleydorn, 26.05.2009

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