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Marco Huck: Vom Heißsporn zum Champion?

Entwicklung des WBO CHampions

Marco Huck (Foto: Frank Bleydorn)Marco Huck (Foto: Frank Bleydorn)

„Ich weiß nicht immer, wovon ich rede. Aber ich weiß, dass ich Recht habe“, sagte einst Muhammad Ali. Der frühere Schwergewichts-Weltmeister war im wahrsten Sinne des Wortes ein Superstar seiner Sportart. Obwohl er durch sein selbstsicheres Auftreten und seine Provokationen häufig aneckte, ist der inzwischen 68-Jährige noch heute ein Vorbild. Auch für den WBO-Weltmeister Marco Huck ist er ein Idol. Und beim Schützling von Trainer Ulli Wegner gibt es durchaus die eine oder andere Parallele zum einstigen Champion.

Eine davon ist sein uneingeschränktes Selbstbewusstsein. Was das Herz des Cruisergewichtlers bewegt, liegt auf seiner Zunge. Das bekam zuletzt der frühere Axel Schulz-Bezwinger Brian Minto zu spüren. Der Amerikaner kam am 1. Mai beim Kampf in Oldenburg so richtig unter die Räder. Zur zehnten Runde stand er nicht mehr aus seiner Ringecke auf, nachdem er zuvor bereits dreimal zu Boden gegangen war. Für Titelverteidiger Huck war das schon vorher klar. Bereits bei der Pressekonferenz vor dem WM-Fight in Niedersachsen forderte er den Herausforderer aus Butler im US-Bundesstaat Pennsylvania auf, beim gemeinsamen „Face to Face-Foto“ die Sonnenbrille abzunehmen. „Er soll doch genau sehen, was am Samstag auf ihn zukommt", so die optimistische Vorhersage des WBO-Champions. Den Amerikaner Adam Richards, genannt „The Swamp Donkey”, ließ er wenige Wochen davor auch nicht ungeschoren davonkommen. "Richards macht seinem Kampfnamen ‚Esel’ wirklich alle Ehre“, erklärte „ Käpt´n“ Huck vor dem Fight. „Er sieht nicht nur so aus, er verhält sich auch so. Im Ring hat er keine Chance gegen mich.“ In der Berliner Max-Schmeling-Halle ließ er seinen Worten Taten folgen. Nach einem K .o. in Runde drei waren die Titelträume des Amerikaners beendet.

Ola Afolabi reiste für seinen WM-Fight am 5. Dezembers letzten Jahres ebenfalls mit großem Optimismus an. Doch Huck stellte klar: „Der Gürtel bleibt hier.“ Und er behielt Recht. Nach zwölf Runden gewann er in Ludwigsburg einstimmig nach Punkten. Nur ein paar Wochen zuvor hatte Marco Huck bei einer Veranstaltung in Nürnberg in den Katakomben der dortigen Arena David Haye getroffen. Der hatte gerade Nikolai Valuev als WBA-Schwergewichts-Weltmeister entthront. Haye sah Huck und sagte: „Du bist ein guter Champion. Das war eine tolle Leistung, die Du gezeigt hast, als Du gegen Ramirez den Titel geholt hast.“ Marco Huck antwortete: „Du warst heute aber auch nicht schlecht. Doch warte ab, ein paar Kämpfe noch, dann werde ich vielleicht mal gegen Dich antreten.“

Zuvor hatte der Wegner-Schützling am 29. August 2009 gegen den starken Argentinier Victor Emilio Ramirez im Gerry-Weber-Stadion in Halle (Westfalen) den WBO-Gürtel erobert. Schlüssel zum Sieg war damals eine taktische Meisterleistung. „Ich will den Stier bei den Hörnern packen", sagte Huck vor dem Fight. Erfolgscoach Ulli Wegner hatte wohl die richtigen Worte gefunden. Denn zuvor hatte Huck manchmal das Image eines Heißsporns. Seine Devise: „Hand und Kiefer kann man mir brechen, aber nicht mein Kämpferherz." Doch der heute 25-Jährige hat gezeigt, dass er dazugelernt hat. Durch die Fähigkeit, sich an die taktische Marschrichtung zu halten, gelang ihm der große Coup - der Gewinn des WM-Gürtels. Diesen gilt es am 21. August in der Messehalle Erfurt gegen Matt Godfrey zu verteidigen - zum vierten Mal. Obwohl er zuversichtlich ist, verzichtet er inzwischen häufiger auf die ganz großen Töne: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, so der WBO-Weltmeister. 

Eintrittskarten für die Boxgala in der Messehalle Erfurt sind über die Ticket-Hotline 01805-570044 (€ 0,14/min., Mobilfunkpreise max. € 0,42/min.) sowie bei www.eventim.de und www.boxen.com erhältlich.


zurückIngo Barrabas, 28.07.2010

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