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Interview mit Sebastian Sylvester

Vor WM Kampf in Neubrandenburg

Sebastian Sylvester (Foto: Marianne Müller)Sebastian Sylvester (Foto: Marianne Müller)

Am 5. Juni steht für den IBF-Weltmeister im Mittelgewicht Sebastian Sylvester die erste WM-Pflichtverteidigung seiner Profilaufbahn auf dem Programm. Dabei trifft der Deutsche auf den Russen Roman Karmazin. Seit dem 22. März bereitet sich der „Hurrikan“ aus Greifswald im Trainingslager in Güstrow auf seinen WM-Fight im Jahnsportforum Neubrandenburg vor. Im Interview stellt sich der 29-Jährige den Fragen.

Sie halten sich bereits seit Ende März in Güstrow auf. Waren Sie überhaupt schon einmal so lange in einem Trainingslager?
Nein, das war noch nie der Fall. Normalerweise haben wir eigentlich nur die spezielle Vorbereitung im Trainingslager absolviert. Doch diesmal waren wir viel länger in Güstrow. Wir hatten darauf spekuliert, dass der Kampf eventuell ein bisschen früher stattfindet. Der Vorteil war, dass die Vorbereitung somit wirklich äußerst intensiv war.

Kommt bei einer so langen Zeit nicht auch Lagerkoller auf? Liegen die Nerven manchmal blank?
Nein, das ist hier nicht so. Natürlich lebe ich hier als Sportler ein bisschen abgeschottet. Aber auf der anderen Seite bringt das auch die nötige Konzentration. Wir sind hier wirklich sehr entspannt. Am Wochenende waren wir zum Beispiel auf der Ostsee zum Angeln.

Mit welchen Dingen vertreiben Sie sich außerdem die Zeit?
Wir spielen zum Beispiel öfter mal Poker. Ab und zu gehe ich auch in den Ort. Aber ich schlafe auch viel, weil ich vom Training kaputt bin und ich die Kraft am nächsten Tag brauche.

Es scheint, als wenn Sie sich wirklich nur auf den nächsten Gegner konzentrieren. Der soll über eine ganz starke linke Führhand verfügen…
Ja, das ist richtig. Er ist mit der Linken wirklich sehr aktiv und schlägt sie auch sehr variabel: als Gerade, als Haken oder aufwärts. Oft lässt er sie weit hängen, um den Gegner heraus zu locken und um danach gefährlich zu kontern. Besonders seine Schnelligkeit ist beeindruckend.

Ist der Kampf am 5. Juni auch deshalb eine ganz besondere Sache, da es sich um Ihre erste WM-Pflichtverteidigung handelt?

Ich nehme wirklich alle Gegner sehr ernst. Als Weltmeister bekommt man keine „leichten“ Herausforderer mehr vor die Fäuste. Die Kämpfe sind kein Zuckerschlecken.

Im April 2008 bestritten Sie zum ersten Mal einen Profikampf im Jahnsportforum Neubrandenburg. Längst ist es zu Ihrem „Wohnzimmer“ geworden. Jetzt steigen Sie bereits zum fünften Mal in Neubrandenburg in den Ring. Hätten Sie damals gedacht, dass sich zwischen den Boxfans im Jahnsportforum und Sebastian Sylvester ein so inniges und intensives Verhältnis entwickeln könnte? Bevor ich zum ersten Mal im Jahnsportforum im Ring stand, freute ich mich schon sehr. Denn ich war froh, in der Heimatregion zu boxen. Und natürlich war ich froh, dass überhaupt so viele Leute kamen und die Halle ausverkauft war. Aber die Stimmung war schon beim ersten Mal gigantisch. Ich hätte nie gedacht, dass die Unterstützung der Zuschauer so groß ist. Daraus entwickelte sich eine regelrechte Euphorie. Ich freue mich sehr darüber.

Nach Ihrem WM-Fight wollen Sie heiraten. Egal, ob als Weltmeister oder ohne Titel…?
Ich möchte gerne vor meinem 30. Geburtstag heiraten - natürlich als Weltmeister! Doch ich bin mir sicher, auch ohne Titel würde meine Lebensgefährtin Diana die Ehe mit mir eingehen.

Familie ist ein gutes Thema. Sie und Diana sind bereits seit 13 Jahren ein Paar. Ihre gemeinsame Tochter Lea-Chantal ist inzwischen neun Jahre alt. Wie wichtig ist eigentlich das Familienleben für einen Boxer?

Eigentlich sehe ich meine Familie viel zu wenig. Doch gerade deshalb ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen. Ich glaube, es muss so sein - gerade als Weltmeister. Denn wenn zuhause alles funktioniert, habe ich auch die nötige Ruhe und Konzentration im Training und beim Kampf.


zurückIngo Barrabas, 25.05.2010

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