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Interview mit Karsten Röwer

Sylevster Trainer vor WM Kampf

Karsten Röwer (Foto: Frank Bleydorn)Karsten Röwer (Foto: Frank Bleydorn)

Neubrandenburg freut sich auf den WM-Fight mit Sebastian Sylvester. Am 5. Juni steigt der IBF-Champion im Mittelgewicht zur Pflichtverteidigung gegen Roman armazin (Russland) in den Ring. Derzeit bereitet sich der „Hurrikan“ aus Greifswald im Trainingslager in Güstrow auf den Kampf im Jahnsportforum vor. Immer an seiner Seite: Trainer Karsten Röwer. Der 47-jährige Diplom-Sportlehrer spricht im Interview über die Entwicklung seines Schützlings.

Herr Röwer, Sie sind seit Anfang des Jahres 2009 Trainer von Sebastian Sylvester. Inzwischen ist er IBF-Weltmeister. Sind Sie stolz, wie sich alles entwickelt hat?
Auf alle Fälle bin ich stolz. Es war natürlich immer mein Traum, einen Weltmeister bei den Profis zu trainieren. Das habe ich mit Sebastian erreicht. Doch das soll noch nicht alles gewesen sein. Ich will auf jeden Fall noch mehr.

Was würden Sie sagen, was hat sich bei Sebastian Sylvester seit dem Beginn der Zusammenarbeit mit Ihnen verändert?

Sicherlich habe ich eine andere Herangehensweise als sein früherer Trainer Hartmut Schröder. Ich konnte dazu beitragen, dass Sebastian im Oberkörper beweglicher und insgesamt variabler geworden ist. Doch er brachte auch große Stärken mit, als er sich dafür entschied, bei mir zu trainieren: Seine gute Führhand und die langen geraden Hände waren schon vorher ein Markenzeichen von Sebastian. Doch manchmal reicht das eben nicht, um zu gewinnen.

Bei Sebastian Sylvester hat die Popularität als Boxer durch den Gewinn der IBF-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht deutlich zugenommen. Wie ist das eigentlich bei Ihnen als Trainer?

Ein bisschen spüre ich das natürlich schon. Aber eigentlich arbeitet ein Trainer eher im Hintergrund.

Wirkt sich der Erfolg Ihres Schützlings auch positiv auf andere Sportler aus, die von Ihnen trainiert werden?
Sebastian hat eine sehr positive und professionelle Einstellung zu seinem Sport. Somit ist er ein Vorbild für den Rest der Trainingsgruppe und motiviert andere, noch mehr an sich zu arbeiten. Die anderen Jungs müssen mitziehen und das wirkt sich insgesamt positiv auf die Qualität aus.

Am 5. Juni steht die erste WM-Pflichtverteidigung Ihres Schützlings an. Austragungsort ist sein „Wohnzimmer“ Jahnsportforum Neubrandenburg. Ist das eigentlich auch ein Heimspiel für Sie als Coach?
Ja, absolut! Ich bin in Altentreptow, also ganz dicht bei Neubrandenburg, geboren. Ich wuchs dann in einem Dorf in der Nähe, in Werder, auf. Mit 15 Jahren ging ich dann nach Schwerin.

Der Herausforderer Roman Karmazin war schon Halb-Mittelgewichts-Weltmeister und ist die aktuelle Nummer eins der IBF-Weltrangliste im Mittelgewicht. Was sind seine Stärken?
Die Führhand von ihm ist wirklich sehr stark. Darüber hinaus ist er sehr schnell und lauert auf Lücken und Konter. Er kommt aus dem Halb-Mittelgewicht, da wird noch stärker auf die Schnelligkeit gesetzt. Darüber hinaus ist er äußerst erfahren.

Sie haben sich offenbar sehr intensiv mit dem Gegner beschäftigt. Zeigt das, dass es ein äußerst schwerer Kampf für Ihren Schützling wird?

Ja, auf alle Fälle. Roman Karmazin ist sicherlich kein schlechter Mann. Er ist nicht umsonst die Nummer eins der IBF-Weltrangliste. Und Sebastian will Weltmeister bleiben. Deshalb können wir nicht so locker an diese Titelverteidigung rangehen und brauchen die Unterstützung des Publikums.

Wurde für den Fight am 5. Juni anders trainiert als sonst?
Wir hatten für diesen Kampf ein bisschen mehr Vorbereitungszeit als erwartet. Deshalb habe ich die Möglichkeit genutzt, um bei den Intervallläufen zuzulegen. Aber die Sparringsphase läuft wie sonst auch. Wir haben 74 Sparringsrunden geplant und die werden es am Ende auch werden.


zurückIngo Barrabas, 20.05.2010

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